Die Medizin und Pharmaindustrien
Viele Menschen ahnen es irgendwie schon lange und auch diverse Bücher beschäftigen sich immer wieder mit dem Thema – es geht um Pharmakonzerne, deren „Macht“ und die Verbindung zur Medizin. Eigentlich sollte die Medizin ja einzig und allein das Wohle der Patienten im Blick haben, doch wer das glaubt, liegt damit weiter von der Wahrheit entfernt als ihm lieb ist. So sind die Grenzen zwischen Krankheit und Gesundheit in weiten Teilen manipulierbar, sprich das sogenannte Gesundheitssystem bestimmt, wer eigentlich krank ist und wer nicht.
Bin ich krank? Und wenn ja, wie schlimm?
Das geht doch gar nicht? Geht wohl. Hier ein Beispiel: Viele Jahrzehnte hindurch galt ein Blutdruck bis zu den Werten 140 zu 90 als normal. Erst ab Erreichen dieser Wertgrenze sprach man von Bluthochdruck (Fachwort Prähypertonie). Heute wird eine Prähypertonie schon ab einem Wert von 120 zu 80 diagnostiziert. Gut, das sind eben neuste Ergebnisse der Forschung, sagen Sie jetzt vielleicht. Irrtum. Neuste Ergebnisse in Sachen Verkaufszahlen schon eher. Denn plötzlich sind zig Millionen Menschen mehr an Bluthochdruck „erkrankt“. Die Folge – mehr blutdrucksenkende Mittel müssen verschrieben werden, die Nachfrage bei den Pharmakonzernen steigt und mit ihr deren Umsatz. Und wer denkt, das wäre die Spitze der Fahnenstange, hat sich schon wieder geirrt.
Panikmache als Geldgarant?
Auch mit der Angst der Menschen versuchen die Konzerne Geld zu machen. Bestes Beispiel: Schweinegrippe. Der Bundesstaat Bayern etwa hat Impfstoff im Wert von mehreren Millionen Euro auf Vorrat angeschafft, weil Pharmaindustrien und Politik die Menschen zur Impfung aufgerufen haben. Doch leider ging dieses Mal die Kalkulation nicht auf. Die Leute ließen sich nicht panisch machen und ein Großteil der Bevölkerung verzichtete auf die Impfung. Epidemie? Ausgeblieben. Wozu also die ganze Panikmache? Schwer ist es zu differenzieren ob es im Hintergrund wirklich um Kapital geht oder vielleicht doch ein ernstzunehmender Zustand herrscht.