Fachärzte für Nuklearmedizin
Die Medizin ist ein sehr umfassendes Wissenschafts- und Forschungsfeld und wer sich hier etablieren will, der muss vor allem mit einem Glänzen: Wissen. Dieses Wissen erlangen die angehenden Ärzte in einem jahrelangen Studium an der Universität. Neben den theoretischen Teilen sind auch praktische Elemente Bestandteil des Studiums. So müssen die jungen Mediziner zum Beispiel an Leichen „üben“, um sich die nötige Sicherheit anzutrainieren, später auch an Menschen arbeiten zu dürfen.
Grundausbildung und anschließende Spezialisierung
Die medizinische „Grundausbildung“ ist dabei für alle gleich, egal in welche Richtung man sich später einmal entwickeln möchte. Erst nach dieser Phase können die angehenden Ärzte sich spezialisieren und beispielsweise die Fachrichtung Chirurgie, Innere Medizin, Kardiologie oder Onkologie einschlagen. Ähnlich sieht es aus, wenn ein Arzt Facharzt für Nuklearmedizin werden will. Dazu muss er nach dem erfolgreich absolvierten Medizinstudium eine fünfjährige Weiterbildung in Kauf nehmen, in deren Verlauf er auch sensibilisiert wird für den Umgang mit radioaktiven Stoffen.
Voraussetzungen für die Zulassung zur Facharztprüfung
Ein Jahr dieser Weiterbildung verbringt er dann in der stationären Patientenversorgung, wobei sechs Monate dieser Zeit auch in einem anderen Gebiet geleistet werden können. Angerechnet wird ihm auch ein Jahr in der Radiologie. In der Weiterbildungsordnung für Fachärzte der Nuklearmedizin sind bestimmte Mindestzahlen für Therapien und Untersuchungen festgeschrieben. Abgesehen davon muss der angehende Facharzt vor seiner Facharztprüfung noch bestimmte Kurse im Bereich Strahlenschutz abgelegt haben. Erst dann wird er zugelassen und darf nach bestandener Prüfung den Titel Facharzt für Nuklearmedizin tragen.